L25N Neon Orange

Gestalter*in

Gerrit Rietveld

Farbe

Preis

1.380,00 €*

 

Lieferzeit: 6 Wochen

Rietveld Tafellampje – Sonderedition
Die L25 wurde vom Studio für Gestaltung farblich neuinterpretiert. Tobias Groß entwickelte das Farbdesign für eine kleine Sonderedition in Neon-Orange, Neon-Grün und Ultramarin. „Rietveld und seine Zeitgenossen der De Stijl-Bewegung sind seinerzeit sehr mutig und intensiv mit Farben umgegangen“, erzählt Designer Tobias Groß, „diesen Mut wollten wir aufgreifen. Damals wirkten kraftvolle Primärfarben als Statements und betonten Formensprache und Konstruktion. Diesem Gedanken folgen wir.“

Mit der knapp 40 Zentimeter hohen Tischleuchte, die Rietveld 1925 entwarf, verwandelte er Horizontale und Vertikale in ein bestechendes, kleines Objekt, dessen filigrane Konstruktion durch die neuen Farben zu einer Einheit verschmilzt. Aufwendig ist die Lackierung: Rund neunmal muss die Lampe coloriert werden, um ihre Farbkraft zu erreichen. Erst so entsteht der leuchtende Effekt, der sie skulpturaler, weniger technisch und damit zeitgenössischer wirken lässt. Anspruchsvoll war es für Tecta, den Entwurf in die zeitgemäße LED-Technik zu übersetzen. Heute ist das Ergebnis eine Leuchte, die technisch so ausgereift ist, als wäre sie von Beginn an für moderne Leuchtmittel gedacht.

Elektrisch:
220–240V - 50Hz
LED 3,2W
LED Lichtstrom 366lm
An/Aus-Schalter

Schutz:
Schutzklasse II
Schutzart IP20

Die LED in der Leuchte kann vom Hersteller ausgetauscht werden.

Energielabel als PDF downloaden

Maße

Breite: 11.8 cm | Höhe: 38.1 cm | Tiefe: 19 cm |

Designer*in

»Der Macher von Dingen – manchmal von magischen Dingen« (Peter Smithson, 1965). »Sorgsam meine persönliche Beziehung zu Rietveld und Haus Schröder überdenkend war mein erster Gedanke, daß es nicht zuviel Gerede geben sollte; weil das, was ich am meisten an Rietveld bewunderte, seine Ruhe war. Seines erschien mir als das einzige Verhaltensmuster für einen wahren Architekten.« Rietveld berührte nur kleine Dinge, jedes erhielt sein eigenes Leben, die Stadt (normalerweise seine eigene Heimatstadt) bereichernd, für sein eigenes gewöhnliches Wohl. Bloß, daß es manchmal zum Weltereignis wurde, welches jedermann berührte. Niemals der Assessor, der Herr Rat, der Schreiber von einführenden Bemerkungen, der wissende Experte bei Regierungskommissionen. Einfach ein Baumann und Möbelmacher. Einfach ein Baumann und Möbelmacher? Dann sieht man, warum die Welten gebaut sind. Weil es unleugbar ist, daß der rot-blaue Stuhl und das Haus Schröder magische Objekte sind, und das ist es, was mich an Rietveld zuerst anzog. Die Arbeit der Mitglieder der De Stijl-Gruppe ist normalerweise wunderbar, und manche wenige De Stijl-Gegenstände sind magische Dinge. Theo van Doesburgs sind es nie. Mondrians oft, Van der Lecks oft – aber Kinder-Zauber, kein Erwachsenen-Zauber. Es ist hier nicht an mir, zu versuchen und zu erklären, wie der Zauber kam. Ich kann es nicht glauben, daß jemand absichtlich magisch sein kann, aber der Mystizismus der frühen De Stijl-Bewegung – die Theosophie (sogar Le Corbusier zitiert Krishna Murti in der »Ville Radieuse«) – kann nicht absolut nichts damit zu tun haben. Es gibt jedoch keinen Zweifel daran, daß die De Stijl-Bewegung die Lebenskräfte der Architektur und Malerei damals erneuerte; und wir können das jetzt noch spüren, wie man in der Tat den Zauber einer früheren Zeit in Segesta zu spüren vermag – diese Art Zauber hält lange Zeit. Der Zauber ist in den Dingen selbst und er ist nicht vorhanden in ihren Photographien. De Stijl-Gegenstände bedeuteten nach dem ersten Krieg, was Pollock und Eames für meine Generation nach dem zweiten Krieg bedeuteten – sie befähigten das Kunst-Leben, erneut zu beginnen. P.S., März 1965 Und man wird dieselben Dinge über die Eames sagen, die man über Rietveld sagt: »Was ist so groß an dem, was sie gemacht haben? Bloß ein Haus und ein paar Stühle«. A.S., veröffentlicht in Bauen und Wohnen, Juli 1965

Gerrit Rietveld

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Unsere Möbel werden größtenteils in Deutschland hergestellt. Das zum Beflechten verwendete Polypropylen-Geflechtmaterial wird exklusiv für Tecta im Sauerland produziert. Während wir das Stahlrohr unserer Stühle in höchster Kragstuhl-Qualität aus dem Rheinland beziehen, werden unsere Hochglanz-Verchromungen nach deutschen Umweltrichtilinien in Bayern anfertigt. Traditionell handgeflochten werden unsere Kragstuhl-Geflechte schließlich in den Tecta-Werkstätten im Weserbergland.

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